Online Kurse erstellen, die rocken

– Die drei wichtigsten didaktischen Basics – 

Du möchtest, dass deine Online Kurse bei deinen Kunden ankommen und nachhaltig wirken. 

Sie sollen so richtig rocken. 

Sie sollen deinen Kunden viel bringen und im Gedächtnis bleiben. Deine Kunden sollen von deinem Wissen richtig viel profitieren.

Wer will das nicht?

Doch wie bekommst du das hin?

Du bist Experte/Expertin auf deinem Gebiet. Da macht dir keiner was vor. Von deinem Thema verstehst du so viel, dass du es gerne weiter geben möchtest. Dafür bist du auch bereit, viel Zeit und Energie in die Erstellung zu stecken.

Verständlich! 

Und dazu kann ich dich auch nur ermuntern!

Doch Experte auf seinem Gebiet zu sein und sein Wissen auch adäquat weitergeben zu können, ist eine Kunst für sich. Das ist genau genommen ein eigenes Studienfach – nämlich Methodik und Didaktik.

Wenn du bereits TrainerIn bist, dann weißt du, wovon ich spreche.

Doch es reicht leider nicht, auf seinem Gebiet einsame Spitze zu sein. Auch die Vermittlung muss 1A, muss gekonnt sein.

Sonst ist leider die ganze schöne Arbeit umsonst, da das Wissen bei deinen Kunden nicht ankommt.

Das hast du bestimmt auch schon einmal erlebt: 

Du wolltest etwas interessantes Lernen, doch der Trainer bzw. die Trainerin war nicht in der Lage ihr Wissen so zu vermitteln,

– dass du verstanden hast, worum es genau ging

– dass du gerne zugehört hast

– dass du Spaß hattest zu lernen

– dass du verstanden hast, wie du das neue Wissen selbst anwenden kannst

– usw. 

Du verstehst, worauf ich hinaus will.

Online Kurse erstellen, die rocken

Ich möchte dich für die ART der Vermittlung sensibilisieren – falls du es nicht sowieso schon bist. Viele Dinge wirst du intuitiv richtig machen – so dass dein Online Kurs genau bei deinen Kunden ankommt, dass deine Kunden genau das bekommen, wofür sie dich gebucht haben, dass deine Kunden dieses neue Wissen auch wirklich benutzen, anwenden, in ihr eigenes Themengebiet transferieren können.

Kurz: Dein Online Kurs soll so richtig rocken!

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Damit du nicht immer auf deine Intuition angewiesen bist – manchmal küsst einen die Muse ja nicht zum passenden Augenblick – ist es eine gute Sache, ein paar “Handgriffe” parat zu haben.

Dafür gehe ich mit dir die drei wichtigsten didaktischen Basics durch. Wenn du sie beherzigst, dann musst du nicht unbedingt studieren, um deinen eigenen Online Kurs zu erstellen. Grins

Die drei wichtigsten didaktischen Grundlagen

1. Kunden-Orientierung

Du erstellst deinen Online Kurs, weil du dein Wissen digitalisieren möchtest. Auch weil du eine Leidenschaft verspürst für dein Fach, dein Thema. Zumal du computeraffin bist und daher keine Angst vor der Technik hast, oder diese Angst überwinden möchtest, weil du Sinn siehst in der Weitergabe deines Wissens.

Das sind alles nachvollziehbare und wunderbare Gründe deinen eigenen Online Kurs zu erstellen.

Doch in erster Linie solltest du deinen Online Kurs für deine Teilnehmer, deine Kunden erstellen. 

Sie sind es, die dein Wissen benötigen, weil sie ein Problem, ein bestimmtes Bedürfnis haben, welches du lösen bzw. befriedigen kannst.

Die Kundenorientierung ist somit eine entscheidende Perspektive für deine Inhalte. Dieser Blickwinkel ist an den Bedürfnissen deiner Kunden orientiert. 

Was braucht dein Kunde?

Was möchte er verändern, verbessern?

Was benötigt er, um sein neues Wissen auch wirklich anzuwenden und umzusetzen?

Bedenke dabei auch, dass jeder Mensch anders lernt.

2. Lerner-Orientierung

Kennst du diese typische Schulsituation: 

„Damit es gerecht zugeht, erhalten alle die gleiche Aufgabe.”

Hans Traxler hat dazu einen ansprechenden Cartoon gezeichnet. Eine Affe, ein Pelikan, ein Elefant und ein Goldfisch erhalten alle gleiche Aufgabe und zwar:

“Klettern  Sie auf einen Baum!“

Nun denn, schauen wir uns mal den Affen an. Ihm bereitet es sicherlich kaum Schwierigkeiten auf den Baum zu kommen, im Gegenteil. Voller Spielfreude schwingt er sich auf den ersten Ast und dann geht es weiter in die Höhe von Ast zu Ast. Auf den Baum zu kommen, ist einer seiner leichtesten Übungen!

Blicken wir nun zum Pelikan. Sein Element ist das Wasser. Und obwohl Klettern für ihn ein Fremdwort ist, kann er sich in die Luft erheben und elegant auf den Baum segeln.

Zu den Stärken des Elefants gehören seine enorme körperliche Kraft und sein legendäres langes Gedächtnis. Doch er ist, wie wir wissen, auch kein Kletterkönig. Er erreicht möglicherweise mit seinem Rüssel die Baumkrone, doch Klettern – no way. 

Der im Wasser kreisende Goldfisch müsste sogar sein Leben lassen, würde er sein Lebenselixier, das Wasser, verlassen um die Aufgabe zu lösen.

Diese Analogie soll verdeutlichen, dass deine Kunden in deinem Online Kurs nicht über einen Kamm geschert werden können.

Das heißt eine abwechslungsreiche Darbietung deiner Inhalte ist nicht nur förderlich um ein positives Lernklima zu schaffen, sondern geradezu Voraussetzung für deinen Kurs-Erfolg.

Wenn du einen Online Selbstlernkurs konzipierst, dann achte darauf, dass deine Vorlagen immer wieder alle Wahrnehmungskanäle ansprechen.

Erstellst du einen tutorierten Online Kurs dann kannst du deine Aktivitäten schön abwechseln, so dass die  unterschiedlichen Lernweisen berücksichtigt werden.

Biete auch Alternativ-Material an. Zum Beispiel kannst du ein Audio aufnehmen für die Auditiven und es verschriftlichen und mit Fotos versehen für die Visuellen. Das macht deinen Online Kurs lebendig und attraktiv. Und ganz wichtig – dein Online Kurs wird dadurch nachhaltig wirken. Denn wir behalten neue Inhalte, wir lernen hauptsächlich durch Emotionen. Und Fotos wecken Emotionen.

Das rate ich dir übrigens immer auch bei Podcasts. Wenn du nur die reinen Podcasts zum Anhören anbietest, dann vergraulst du dir damit die Mehrheit deiner Kunden.

Immerhin sind wir westlichen Menschen hauptsächlich visuell geprägt. Den visuellen Wahrnehmungskanal nicht zu bedienen, ist somit gar keine gute Idee.

TIPP: Biete abwechselnd auditive und visuelle Lerninhalte an. Und verwende spielerische Materialien, so dass die kinästhetischen Lerner, die gerne leicht und unkompliziert unterwegs sind, auch auf ihre Kosten kommen.

3. Lernziel-Orientierung

Du weißt so viel über dein Thema, dass du evtl. versucht bist, dein ganzes Wissen in deinen Online Kurs zu gießen. Diese Versuchung ist richtig groß. Das weiß ich aus Erfahrung. Doch das ist nicht das, was dein Kunde erwartet. Dein Kunde möchte eine Lösung für sein Problem.

Daher überlege immer wieder: Was soll bzw. möchte dein Kunde nach deinem Kurs können? 

Starte die Erstellung deines Online Kurses mit den Lernzielen deines Kurses. Und entwickle daraus dein Kurskonzept, deine Lehrziele.

Entwickle deine Lehrziele vom Einfachen zum Komplexen. Starte mit den Grundlagen und baue darauf die anderen Lektionen auf. Gib deinem Kurs eine Progression.

Behalte dabei im Auge, dass jede nachfolgende Lektion auf der anderen beruht.

In deinem Online Kurs soll ein roter Faden erkennbar sein.  

Den roten Fragen entwickelst du, indem du dir Leitfragen überlegst, die für den ganzen Kurs gelten und die in den einzelnen Lektionen beantwortet werden.

Wenn du diese drei oben genannten Orientierungen konsequent in deinem Online Kurs anwendest, werden es dir deine Kunden danken.

Sie werden begeistert sein, da dein Kurs sich an ihren Wünschen ausrichtet und sie ein handfestes Ergebnis von dir geliefert bekommen.

An diesen Kurs werden sie sich dankend erinnern. Und das ist es, was du erreichen möchtest:

Einen Kurs erstellen, der nachhaltig wirkt. An den dein Kunde sehr gerne zurück denkt. Den er weiter empfiehlt. Der maximale Wirkung erzeugt.

Kurz: Dein Online Kurs wird rocken.

Frage an dich: Welche Dinge hältst du noch weiterhin für wichtig, damit ein Online Kurs wirklich bei den Leuten ankommt, für die er gemacht wurde?Nun wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg bei der Erstellung deines Online Kurses!

Natürlich kannst du auch über die Kommentarfunktion mit mir in Kontakt treten.

Ich freue mich auf eine anregende Diskussion und wünsche dir nur das Beste für dein OKE (Online Kurse Erstellen)

herzliche Grüße, 

Beatrix

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