Herzlich Willkommen in der Bloggerwelt!

Die Nominierung zum Liebster Award

Und mein Blog ist dabei!

Soviel ist klar: Eine Oscar-Verleihung ist das nicht, aber …

 

Sag mal: Kennst du den Liebster Award?

Dafür würde ich dich nämlich gerne nominieren.

Nein, kenne ich nicht, noch nie davon gehört.-

 

Soviel ist klar: Eine Oscar-Verleihung ist das nicht, aber für einen Award nominiert zu werden, freut mich doch schon sehr! Daher ein Herzliches Danke an Simone Weissenbach, einer geschätzten Kollegin aus dem Bereich der Erwachsenenbildung  die mich für meinen Blog www.learning-works.de/blog/ nominiert hat.

 

Was ist der Liebster Award?

 

Wenn das also kein Oscar ist, was ist der Liebster Award dann? Ich recherchiere im Internet und werde fündig:

den Liebster Award gibt es nur im Internet

er ist deutschen Ursprungs, aber er kursiert inzwischen auch im englischen Sprachraum! und wird dort folgendermaßen angepriesen mit: dearest, sweetest, kindest, nicest, beloved, lovely, kind, pleasant, valued, cute, endearing, welcome, sweetheart Award

ich habe nicht herausgefunden, wer wann mit dem Liebster Award begonnen hat, aber er scheint schon eine ganze Weile zu existieren und nach meinen jetzigen Recherchen haben auch schon viele dabei mitgemacht

eigentlich ist er kein Award, sondern er funktioniert wie ein Staffellauf, – auch Blog-Stöckchen genannt – und wird von Blogger zu Blogger weitergegeben

er wurde kreiert um neue Blogger zu entdecken, sie in der Bloggersphäre willkommen zu heißen und um sich gegenseitig zu vernetzen

im Netz wird er jedoch unterschiedlich wahrgenommen:

Die Einen sind der Meinung er funktioniere wie ein banaler Kettenbrief

Die Anderen sehen ihn als gute Möglichkeit, neue Blogs und die Personen dahinter zu porträtieren bzw. kennen zu lernen

 

 

Blog-Award als Porträtskizze

 

Und ich habe an mir festgestellt, dass ich Porträts liebe (siehe auch meine wachsende Interviewreihe: www.learning-works.de/interviews/). Ein Porträt ist eine biografische Skizze, wobei Skizze als Metapher aus der bildlichen Kunst kommt. Und so kann ein Porträt eine kunstvolle, originelle, jedoch keinesfalls vollständige Beschreibung einer Person sein. Man fragt hier etwas und antwortet dort etwas – und heraus kommt – eine Annäherung, ein Kennenlernen.

Doch bevor ich die Fragen von Simone beantworte, möchte ich mir ein paar Dinge kurz vergegenwärtigen,

 

Der Geist des Internets

 

Das Internet, wie wir es jetzt praktizieren, hat sich von einem passiven zu einem aktiven Mit-Mach-Netz entwickelt. Das alte Internet, das wir rückblickend als Web 1.0 bezeichnen, war geprägt durch einen Medienkonsum, es gab hohe Downloadraten und die Haupttätigkeit der Nutzer bestand im Lesen der vorgefundenen Inhalte.

Das Internet, wie wir es heute kennen, zeichnet sich durch eine aktive Medienproduktion aus, es gibt viele Uploads und die Tätigkeiten bestehen u.a. im selber Schreiben und Veröffentlichen. Dieses Internet hat Tim O’Reilly, ein Internet-Pionier und Verleger, mit dem griffigen Begriff Web 2.0 auf einen sprachlichen Nenner gebracht. Das Web 2.0 ist eine Zusammenfassung von interaktiven Web-Technologien.

Und die sogenannten Experten-Blogs sind die buchstäblichen Perlen darin. Hier geht es in erster Linie um die Darlegung eines Spezialgebietes mit dem entsprechenden gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Nicht die Blogger stehen im Vordergrund, sondern die Themen.

Weiterentwickelt haben sich die Blogs, indem sie hörbar gemacht wurden, die sogenannten Podcasts. Und die multimediale Erweiterung dazu sind dann natürlich die Video-Podcasts.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Online-Gruppen. Diese sind ein wesentlicher Bestandteil des Mitmach-Netzes. Hier erfahren die Mitglieder Unterstützung, Wertschätzung, ein Miteinander statt Gegeneinander.

Und diesen kurz skizierten Geist des Internets trage ich gerne weiter, indem ich mich an dem Willkommens-Ritual des Liebster-Awards beteilige.

 

 

Fragen und Antworten

 

Nun also zu den Fragen von Simone, die ich sehr gerne beantworte:

 

 

  1. Was ist dein „Warum“?

Ich habe die Vision den Spaß am Lernen, am Sich Weiterbilden in die Online-Lehre zu tragen. Denn unser Gehirn tut nichts lieber als Lernen. Und da wir unser Leben lang weiter lernen werden, sollte es auch Spaß machen. Denn nur dann wird es nachhaltig sein.

  1. Was macht für dich einen guten Blog aus?

Mir gefallen Blogs, die informativ, nützlich bzw. hilfreich sind und was ich ganz wichtig finde, sie sollten mich berühren und inspirieren.

  1. Was machst du außer dem Bloggen oder hast du beruflich vor dem Bloggen gemacht?

Tja, ich bin schon ziemlich lange als Train the Trainerin unterwegs, im Moment hauptsächlich mit Fortbildungen zur Mediendidaktik sowie Methodik und Didaktik der Erwachsenenbildung, früher mehr mit Lernerautonomie und Interkultureller Kompetenz.

Mein Trainerwissen und meine Erfahrungen speisen sich hauptsächlich aus meiner Tätigkeit als Dozentin für DaF (Deutsch als Fremdsprache). Ich bereite Studierende auf die deutsche Sprachprüfung zur Hochschulzulassung und auf ihr Studium an der Uni vor und viele Erfahrungen, die ich u.a. auch hier weitergebe, habe ich durch “Tests” an meinen Studierenden gewonnen. Sie waren und sind meine Versuchskanninchen für viele Dinge, die ich hier weitergebe, vielen Dank an dieser Stelle dafür!

  1. Was fällt dir beim Bloggen am Schwersten?

Das ist unterschiedlich, manchmal fällt es mir schwer meine Gedanken zu formulieren, ein anderes Mal überlege ich lange, wie ich denn nun anfangen könnte und wenn ich dann den Beginn habe, kann es richtig fließen

  1. Wer oder was hat dich in deinem Leben am meisten geprägt?

Ganz früh meine Indien-Reisen und die Literatur von Hermann Hesse

Und dann waren und sind die Werke von C.G. Jung, Krishnamurti, Ramana Maharshi und Eckhart Tolle für mich nach wie vor inspirierend

  1. Was macht dich glücklich?

Das möchte ich gerne mit einem Zitat von Buddha beantworten:

Es gibt

keinen WEG zum

GLÜCK –

GLÜCKLICH SEIN

ist der WEG

  1. Wo machst du am liebsten Urlaub?

In der freien Natur kann ich mich am besten erholen, in fremden Ländern lerne ich am meisten über mich selbst

  1. Was ist das schönste Feedback, das du zu deiner Arbeit bekommen hast?

Eine TeilnehmerIn, die mir sagte, dass sie nicht nur inhaltlich viel in meinen Trainings gelernt habe, sondern ihr Leben bereichert wurde. Ansonsten strahlende Gesichter und Weiterempfehlungen.

  1. Welche Erfahrungen hast du schon mit Online-Trainings gemacht?

Bei zwei der größten Weiterbildungsinstitute in Deutschland war ich an der Einführung der Lernplattform Moodle im methodisch-didaktischen Bereich beteiligt und führe dort seit 2009 Blended- Learning-Fortbildungen durch.

  1. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was würdest du am liebsten tun?

Dann würde ich mein Wissen gerne kostenlos weitergeben und evtl. eine Art Online-Fortbildungs-Akademie gründen, ganz nach dem Motto: Freie Weiter-Bildung für Alle und Überall

  1. Was ist dein bester Tipp für jemanden, der mit dem Bloggen anfangen möchte?

Einfach mit dem Schreiben zu beginnen, dann bei bekannteren Bloggern zu schauen, wie die das machen. Ich finde diese Reihenfolge sinnvoll, um den eigenen Stil zu finden, die eigene Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Von den anderen Bloggern kann ich dann lernen, wie ich etwas verbessern kann, doch dann imitiere ich nicht, sondern modifiziere.

 

Und nun zu meinen Fragen:

  1. Was treibt dich an, was bewegt dich Blogartikel zu schreiben? Was und wen möchtest du damit erreichen?

  2. Einige Bogger strukturieren und planen ihren Blog vorab, andere schreiben spontan drauflos. Wie würdest du dich sehen, eher als Planer oder als spontanen Blogger?

  3. Wieviel Zeit investierst du für deinen Blog? Schreibst du regelmäßig?

  4. Betreibst du „Marketing“ für deinen Blog? Was unternimmst du, um deinen Blog bekannt zu machen?

  5. Woran würde sich für dich zeigen, dass du mit deinem Blog Erfolg hast?

  6. Was macht dir beim Bloggen am meisten Spaß?

  7. Was lernst du für dich persönlich beim Bloggen?

  8. Hast du ein bestimmtes Lebensmotto?

  9. Was machst du für deine körperliche und geistige Fitness?

  10. Gibt es Blogger, die dich inspirieren?

  11. Was machst du außer dem Bloggen?

 

Ich freue mich sehr, dass ich folgende Blogger für den Liebster-Award nominieren konnte:

 

Beatrice Floh: http://die-lila-couch.weebly.com/ Weil sie soviel Farbe und Kreativität in unser Leben bringt: Der Ort, wo Veränderungen möglich sind

Katja Schmalzl: http://katjaschmalzl.com/ / Weil sie interessante Hinweise gibt, das Leben selbst in die Hand zu nehmen: Live the life you love

Jutta Marx: http://juttamarx-bel.blogspot.de/ Weil sie die Kraft, die in jedem von uns steckt, stärken kann: Impulse für den inneren Frieden

 

Ich bin schon sehr gespannt auf Eure Antworten und wen Ihr dann nominiert. Durch die Nominierung habe ich sehr viele neue Seiten, Ideen und Personen kennengelernt, so dass für mich die Nominierung ungemein wertvoll war! Ich hoffe, es geht Euch ebenso und wünsche Euch viel Spaß!!!

 

Ach und einen Leitfaden gibt es auch dazu:

Der Leitfaden für die Nominierten

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag.

  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat stellt.

  3. Nominiere drei bis elf weitere Blogger für den Liebster Award.

  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.

  5. Schreibe diesen Leitfaden in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.

  6. Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.

  7. Das Logo „Liebster Award“ kannst Du hier herunterladen.