5 verblüffende Einsichten bei der Fertigstellung meines Online Kurses Beatrix Andree image 2

Pinterest 5 verblüffende Einsichten 5 verblüffende Einsichten bei der Fertigstellung meines Online Kurses 

In diesem Blogpost geht es um Einsichten und ganz praktische und sofort umsetzbare Tipps rund um die Erstellung eines Online Kurses. Eine Infografik verdeutlicht die besprochenen Themen und Praxistipps.

Da ich mir nebenberuflich, wie du weißt, oder es auf jeden Fall jetzt weißt, ein Online Standbein, oder ist es doch eher ein Spielbein?, einrichte, habe ich nicht so einen Druck businessmäßig schnell zu wachsen. 

Du hast sicherlich schon bemerkt, dass ich in manchen Dingen eher im Schneckentempo unterwegs bin. So gibt es bei mir immer wieder mal komplette offline Zeiten, die man früher einfach Urlaub genannt hat.

Doch auch ich kann mich manchmal eines gewissen Erfolgsdrucks nicht erwehren. Wie das? Tja, da wären

– das liebe Ego

– das sich Vergleichen mit Anderen

– die Scham hüstl, hüstl (hey immer noch nicht so weit, immer noch am rummachen ;-))

– das unbedingt Lernen und Wachsen wollen

– die schiere Ungeduld

gepaart mit

– einer gewissen Dosis Hedonismus (besonders im Sommer, aber nicht nur dann)

– einer nicht zu unterschätzenden Social Media Befangenheit (bin doch ein älteres Semester)

 

Was für eine unwiderstehliche Mischung, haha, da outet sich jemand ja ganz gewaltig.

gemach, gemach

Das wird gar nicht so heiß gekocht.

 

Ich habe da nämlich ein paar verblüffende Einsichten gewonnen, die ich dir nicht vorenthalten möchte.

 

5 verblüffende Einsichten 5 verblüffende Einsichten bei der Fertigstellung meines Online Kurses

Die erste verblüffende Einsicht bei der Erstellung meines Online Kurses 

Eine Kurserstellung braucht einfach Zeit, jawohl, und dein erster Online Kurs, oder meinetwegen auch dein zweiter und dritter. Den schüttelst du dir nicht einfach aus dem Ärmel. 

Im Gegenteil, der will wohl überlegt sein. Da braucht es eine gehörige Portion Gehirnschmalz, damit dir der Online Kurs auch wirklich gelingt. 

Doch du solltest die Messlatte nicht allzu hoch legen. Überfordere dich nicht. 

Wahrscheinlich bist du auch, so wie ich, nebenberuflich mit deinem neuen Standbein beschäftigt. Da bringt es nichts, sich mit hauptberuflichen Solopreneuren zu messen, oder denjenigen, die schon länger im Geschäft sind.

Tipp: Starte daher mit einem kurzen, einem Mini Online Kurs

Dabei lernst du unglaublich viel. Und du bekommst schneller dein wohlverdientes Erfolgserlebnis.

Die zweite verblüffende Einsicht bei der Erstellung meines Online Kurses

Ein Online Kurs soll nicht nur erstellt, sondern auch verkauft werden. Du möchtest deinen Online Kurs ja nicht nur fertigstellen um des Fertigstellens willen, weil es heutzutage zum guten Ton gehört, einen Online Kurs anbieten zu können. Nein, du möchtest ihn auch verkaufen.

Wie verkaufst du deinen Online Kurs?

Da gibt es mehrere Möglichkeiten, die im Prinzip alle zusammen spielen.

Um etwas verkaufen zu können, brauchst du Kunden. Und wie kommst du an Kunden? Gute Frage.

Sich eine chice Webseite basteln (zu lassen) ist Grundvoraussetzung. Du brauchst ein Home, von dem du alles weitere leitest.

Zum Beispiel einen Blog. 

Tipp: Durch gezielte Blogartikel kannst du mit deinem Fachwissen überzeugen. 

Potentielle Kunden werden auf dich aufmerksam, kommentieren und teilen deine Posts.

Doch wir werden nicht alle mit dem Blogger-Gen geboren. 

Für manche von uns ist das richtig harte Arbeit, das ist die schlechte Nachricht. 

Die gute Nachricht lautet: Bloggen kann man tatsächlich lernen. Bloggen kannst du als Handwerk betrachten, dass durch Anschauung und Übung kein Hexenwerk bleiben muss.

Sven Lennartz von conterest.de stellt auf seiner Seite beeindruckend viel Gratis-Material zum Thema Bloggen zur Verfügung. Wenn du dich dort mal durch die e-books und pdfs durchklickst oder seine einfach überzeugenden Blogposts liest, entdeckst du garantiert inspirierende Ideen und Tricks für dein eigenes Blogger-Wachstum.

Die dritte verblüffende Einsicht bei der Erstellung meines Online Kurses

In diesem Zusammenhang verrate ich dir eine weitere verblüffende Einsicht. Es ist überhaupt nicht notwendig sich beim Bloggen zu verausgaben. Damit meine ich, es ist wirklich nicht nötig einen Blogpost nach dem anderen heraus zu jagen. 

Besiege die immer mehr grassierende Hetzkrankheit und vermindere den von außen an dich heran getragenen oder den von dir selbst auferlegten Schaffensdruck nicht durch Abstinenz. Das wäre kontraproduktiv. Sondern durch Reduzierung der Taktanzahl der Postings pro Woche oder Monat.

Tipp: Konzentriere dich auf einen Blogartikel, indem du das Thema gründlich recherchierst und ausführlich über dein gewähltes Thema schreibst. 

Dadurch hebst du unter Umständen die Qualität deines Artikels, da er fundierter und länger wird. Das wird von den Suchmaschinen honoriert. Zusätzlich sparst du Zeit, die du in das Teilen und Bewerben deiner Blogposts investieren kannst.

Das Ganze ist auch unter dem Motto slow blogging bekannt geworden. Eine überzeugende Beschreibung dieses Phänomens findest du bei Janneke von blogyourthing.com 

Die vierte verblüffende Einsicht bei der Erstellung meines Online Kurses

Zum Verkauf eines digitalen Produkts bedarf es Kunden. 

Es ist sicherlich nicht jedermanns oder -fraus Sache, sich intensiv in den verschiedensten Social-Media-Känalen zu tummeln. Einerseits weil wir inzwischen alle wissen, zu welchen Datenkraken sich diverse Plattformen inzwischen entwickelt haben, andererseits weil nicht jeder so gesellig und expressiv ist, wie es augenscheinlich von vielen erwartet wird.

Doch wir kommen nicht umhin, Fans für unser Thema gewinnen zu müssen. Ohne Fans keine Kunden. Ohne Kunden keinen Verkauf.

Tipp: Du kommst an Fans, indem du ein großartiges Freebie fabrizierst oder – noch besser –  einen unwiderstehlichen Lead Magneten produzierst. 

Das sind Produkte, die thematisch und inhaltlich mit deinem Online Kurs zu tun haben, ihn sozusagen vorbereiten und einfach Lust auf mehr machen. 

Das ist das Geheimnis, wie du die Fans ansprichst, die zu dir passen, und nur die willst du ja auch erreichen. Und die anderen, die sich von deinen Gratis-Produkten nicht angezogen fühlen, die willst du ja auch gar nicht in deiner email Liste haben. 

Katharina Lewald erklärt dir die fünf größten Fehler, die du beim Aufbau einer E-Mail-Liste machen kannst. 

Wenn dein Online Kurs das Licht der Welt erblickt, dann kannst du diejenigen, die sich in deine Email-Liste eingetragen haben, anschreiben und an Interessierte deinen Online Kurs verkaufen.

Wenn es dich interessiert, wie du generell deine Online-Sichtbarkeit erhöhen kannst, dann kann ich dir mein großartiges E-Book zum Thema Sichtbarkeit ans Herz legen. In diesem sogenannten Round Up verraten dir 14 Experten ihr Erfolgsgeheimnis. 

Die fünfte verblüffende Einsicht bei der Erstellung meines Online Kurses

Perfektionismus ist eine kontraproduktive Geisteshaltung.

Irgendwann wirst du deine Ungeduld nicht mehr zähmen können und endlich mit deinem Online Kurs nach draußen gehen wollen. Obwohl noch Dieses und Jenes zu tun wäre, drängt es dich, endlich loszulegen. So geht es jedenfalls mir immer wieder. Ich kann es kaum abwarten „fertig“ zu werden und loszulegen. Und das ist auch gut so.

Die Frage ist ja wirklich, wann ein digitales Produkt wirklich fertig ist. Wann es perfekt ist. Wahrscheinlich nie. Irgendetwas kann man doch immer noch und noch und noch besser machen.

Hier kannst du das Design verbessern, da findest du sicherlich noch ein besseres Foto. Sollte nicht auch noch dieser Inhalt mit hinein und der andere doch lieber wieder raus?

So wird das nie was!

Tipp: Starte lieber sofort und unperfekt, als in 5 Jahren perfekt. 

Lieber unperfekt beginnen und Erfahrungen sammeln, als perfekt hinauszögern. 

Perfektion ist etwas für Menschen, die besessen sind. Die Fehler hassen. Außerdem gibt es das Perfekte gar nicht. Oder das Unperfekte ist perfekt, ohne das wir es bemerken (wollen).

Nun bin ich gespannt auf deine Erfahrungen.

Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht?

Erstellst du gerade einen Online Kurs?

Über deinen Beitrag freue ich mich

Viele Grüße, Beatrix

Nun wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg bei der Erstellung deines Online Kurses!

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12 Kommentare
  1. David Goebel
    David Goebel sagte:

    Wow Beatrix,
    das sind mal umfangreiche Learnings.
    Ich hatte damals den Zeitaufwand für die Nachbearbearbeitung der Videos unterschätzt und das Thema Freebie vorher komplett ignoriert.

    SinnSTIFTende Grüße,
    David

  2. Beatrix Andree
    Beatrix Andree sagte:

    Tausend Dank David,

    das freut mich ungemein, dass dieser Artikel bei dir so gut ankommt.
    Du kennst diesen Prozess ja aus eigener Erfahrung und weißt, wie man sich selbst manchmal unter Druck setzt.
    Oder welche “Fehler” man machen kann.
    Im Prinzip ist der ganze Erstellungs-Prozess genauso wertvoll, wie das spätere fertige Produkt.

    Herzliche Grüße,
    Beatrix

  3. Robert Heeß
    Robert Heeß sagte:

    Die hübsche “Erkenntnis-Übersicht” am Anfang deines Artikels – das ist echter Service:
    Die Schnellleser kriegen ihren Mehrwert, alle anderen können sich Zeit lassen.

    Das probier ich auch aus 🙂

    Danke, Beatrix.

  4. Beatrix Andree
    Beatrix Andree sagte:

    Hallo Robert,
    super, dass dir die Übersicht gefällt und du sie als Service empfindest.
    Freut mich natürlich auch, dass du die Übersicht auch ausprobieren möchtest.
    Viel Erfolg dabei und beste Grüße,
    Beatrix

  5. Martin Jakob
    Martin Jakob sagte:

    Hallo Beatrix,

    super Ermutigung, ich finde es hervorragend wie du mich motivieren kannst an meinen Sachen dranzubleiben.

    Ich denke es liegt an deiner Ehrlichkeit mit der du deine eigenen Erfahrungen reflektierst und verarbeitest und uns dieses Verständnis dann zur Verfügung stellst.

    Vielen Dank und alles Liebe

    Martin

  6. Beatrix Andree
    Beatrix Andree sagte:

    Hallo Martin,

    das freut mich ungemein, dass ich dich motivieren kann.

    Und es stimmt, ich schreibe ehrlich von meinen eigenen Erfahrungen. Es bringt ja nichts irgendetwas zu beschönigen oder zu erfinden. Das zahlt sich auf Dauer einfach nicht aus.

    Herzliche Grüße,
    Beatrix

  7. Toschi
    Toschi sagte:

    Ja das Leadmagnet 😉
    Extrem wichtig, doch es ist nicht nur ein Ratgeber oder was geschriebenes! Das kann so viel sein, und kommt ganz auf die Branche an.
    Toller Beitrag, und wie Du empfiehlst, auch toll recherchiert!
    Weiter so, macht Spass zu lesen 🙂

  8. Beatrix Andree
    Beatrix Andree sagte:

    Hallo Toschi,
    ja ein Leadmagnet kann echt ganz unterschiedlich aussehen. Mein neuester Magnet :-)) ist ein kostenloser Online Kurs auf meiner Akademie Seite. Hast du auch einen Leadmagneten?
    Freut mich ganz außerordentlich, dass du meine Empfehlungen zu schätzen weißt.
    Hoffe, wir lesen noch mehr voneinander,
    beste Grüße,
    Beatrix

  9. Caro
    Caro sagte:

    Liebe Beatrix,
    danke für deine tollen Tipps, da konnte ich einiges mitnehmen! Onlien Kurse sind noch auf meiner Liste für die Zukunft. (-;
    Das mit den Freebies kann tatächlich auch flasch laufen, wenn es nicht gut ist. Das habe ich mehrfach erlebt. Es bringt nur das Gegenteil, wenn jemand ein absolut überflüssiges Freebie anbietet, und der Besucher dann nur entäuscht ist. Dann lieber keins…

  10. Beatrix Andree
    Beatrix Andree sagte:

    Liebe Caro,
    das freut mich riesig, dass für dich etwas in diesem Beitrag dabei war.
    Und du hast ja so recht mit den Freebies. Das sollte wirklich wohl überlegt sein. Ich bin auch schon mal, nicht häufig, richtig enttäuscht worden und dachte mir, hm, das war jetzt nicht wirklich ein gute Arbeitsprobe.
    Also lieber seine Energie und Zeit in etwas anderes investieren, oder sich wirklich genau überlegen, womit man Werbung machen möchte.
    Beste Grüße,
    Beatrix

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