5 Erkenntnisse aus dem Buch: Solopreneur

In letzter Zeit hört und liest man immer häufiger von der Berufsbezeichnung Solopreneur. Doch was versteht man eigentlich genau darunter. Höchste Zeit eine Begriffsbestimmung vorzunehmen, und auch das überaus informative Buch gleichnamigen Titels einmal genauer vorzustellen.

Das Buch  Solopreneur: Warum sprechen alle vom Team, wenn sie alleine ihre Ziele besser erreichen * ist ein weiterer Bestseller für die Online Business Community. 

In ihrer Reihe Smart Business Concepts plädieren Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg eindeutig für eine smarte und leichte Unternehmensform. Sie verdeutlichen in 12 Kapiteln, garniert mit Fallbeispielen und Methoden, warum man alleine schneller ans Ziel kommt.

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Hier meine 5 Erkenntnisse daraus:

1. Nicht jeder Selbstständige ist ein Solopreneur

Nicht jeder Selbständige ist ein Solopreneur, doch jeder Solopreneur ist ein Selbstständiger. Mit Solopreneur sind keine „Ich-AGs“, oder „Hängematten-Entrepreneure“ im Sinne von „Keine Arbeit investieren, aber viel Geld bekommen“ gemeint. Solopreneur ist eine neue Wortschöpfung aus dem Adjektiv solo und dem Nomen Entrepreneur, also ein Unternehmer, der sein Business alleine aufbaut und gestaltet, im Gegensatz zu einem Manager, der ein vorhandenes Unternehmen als Angestellter führt. 

Als Solopreneuer beschäftigt man keine Angestellten, hat keine Geschäftspartner und ist juristisch Alleininhaber. Man kann alleine und schnell entscheiden und minimiert damit einhergehende Risiken. 

 

2. Unterschied zum „normal“ Selbständigen

Der Unterschied zum “normal” Selbständigen, der von anderen mit Aufträgen bedacht wird, ist der, dass ein Solopreneur ein eigenes Produkt oder Programm anbietet, dass viele Kunden gleichzeitig buchen können. Man spricht hier von Skalierung. Das ist die Expansionsfähigkeit eines Geschäftsmodells ohne zusätzliche Investitionen und Fixkosten.

 

3. Fünf Solopreneur – Typen

Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg unterscheiden 5 Solopreneur-Typen anhand ihrer Rolle als Entrepeneur und der Art ihres Produktes

Der Produzent stellt ein eigenes Produkt her, der Händler handelt mit einem Sortiment, das er nicht selbst hergestellt hat, der Experte richtet um sein Expertenwissen sein Business ein, der Problemlöser bietet einen Service an nimmt damit anderen die Arbeit ab und der Kreative schafft ein Erlebnis und vermarktet dieses.

 

4. Smart Working bzw. Smart Business

Alle 5 Solopreneur Typen arbeiten smart. Smart Working verkörpert die neue zeit- und ortsunabhängige Form der Arbeit, die ohne Laptop und Internet so nicht möglich wäre. Die ganze Produktion liegt in nur einer Hand bei maximaler Bewegungsfreiheit, wofür das Motto: „work smart not hard“ steht. Da braucht es nur noch einen weiteren Schritt um sich vom smart work zum smart business zu entwickeln. 

Das Smart Business eines Solopreneurs setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen: 

  • einem skalierbaren Geschäftskonzept
  • einer hoch motivierenden Tätigkeit
  • smarter Technik
  • hervorragender Selbstorganisation
  • automatisiertem Einkommen 
  • einem sicheren Vermögenskonzept

und kann ortsunabhängig betrieben werden als:

  • Klassischer Solopreneur, der sein Büro abseits seiner Wohnung hat
  • Home-Office Solopreneur, der seinen Arbeitsplatz im eigenen Wohnumfeld hat
  • Coworking Solopreneur, der einen Coworking Space z.B. in einem Cafe bevorzugt
  • Globetrotter Solopreneur, der unterwegs ist und daher wechselnde Arbeitsplätze hat, auch bekannt als Digitaler Nomade

 

5. Drei Mythen rund ums Team

Drei Mythen rund ums Team halten sich hartnäckig und werden von den Conta Grombergs aufs Korn genommen:

  • Der Mythos Kreativität brauche ein Team

Dass dem nicht so ist, zeigen viele Autoren, Forscher, Künstler, Experten etc., die hochproduktiv arbeiten, im Gegensatz zu Teams, die in ermüdenden Diskussionen doch zu keinem Schluss kommen.

  • Der Mythos Innovation sei notwendig für den Erfolg

Wer mit einer Innnovation wie z.B. das Smartphone eine bisher bestehende Technik in kurzer Zeit verdrängen möchte, der braucht selbstverständlich ein Team. Doch als Solopreneure müssen wir gar nicht so innovativ sein, um erfolgreich zu sein. Auch eine Idee, die andere schon hatten, kann durch Verbesserungen, Modifikationen, einer anderen Art der Präsentation und vieles mehr zum Erfolg führen.

  • Der Mythos Sicherheit brauche ein Team

Viele fühlen sich in einer Gruppe sicherer als alleine. Doch eine Gruppe kann einige Hindernisse in sich bergen. So gibt es Personen, die nicht teamfähig sind, einige bringen mittelmäßige Resultate, andere bringen durch ihr Ego die angestrebten Ziele in Gefahr.

 

Das Fazit zum Buch  Solopreneur: Warum sprechen alle vom Team, wenn sie alleine ihre Ziele besser erreichen 

Alleine ist man schneller am selbstgesteckten Ziel. Denn alleine ist man beweglicher als ein Team, in dem vor einer Entscheidung Gespräche geführt werden müssen, in dem andere mitbestimmen.  Als Solopreneur entscheidet, steuert man alles selbst. Man hat keine Mitarbeiter, die geführt werden müssen, in die viel Zeit und Energie gesteckt wird. Alleine können wir in unserem eigenen Rhythmus arbeiten, können unsere eigenen persönlichen Ziele verfolgen.

Team ist gut – Solo ist besser, dies ist das durchgängige Motto in dem Buch Solopreneuer, mit dem Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg ein Grundlagenwerk für angehende Online Selbständige gelungen ist.

 

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Solopreneur 1 5 Erkenntnisse aus dem Buch Solopreneur

2 Kommentare
  1. Silvia Gößner
    Silvia Gößner sagte:

    Ein sehr aufschlussreicher Beitrag. Vielen Dank dafür. Doch denke ich, dass niemand alles alleine kann. Jeder braucht einmal einen Profi, der ihm zur Seite steht – gerade wenn es um Steuern oder Recht geht. Ein Geschäft zu führen hat sich heute sehr verändert, wenn man 40 oder 50 Jahre zurück sieht. Auch im Bereich Technik kann man nicht alles wissen. Man sollte sich darauf konzentrieren, was man am Besten kann. Das bringt oft mehr, als sich zu verzetteln. Aber ich habe den größten Respekt vor Menschen, die das alles können und hinbekommen.

    Lieben Dank noch mal für den Beitrag, so kann man sich doch besser einzuschätzen lernen.
    Liebe Grüße Silvia

  2. Beatrix Andree
    Beatrix Andree sagte:

    Liebe Silvia,

    Conta Grombergs weisen darauf hin, dass es hauptsächlich darum geht, selbst zu entscheiden. Zu Entscheiden, in welche Richtung das eigene Business gehen soll. Doch bestimmte Aufgaben können dabei an z.B. “Virtuelle Assistenten” abgegeben werden. Man selbst behält aber die Kontrolle.

    Eine Buchbesprechnung kann nur das Allerwichtigste zusammenfassen und bleibt von daher rudimentär. Und außerdem soll sie Interesse wecken, das Buch in Gänze zu lesen. Was ich auch wirklich empfehlen kann.

    Und der Untertitel “Warum sprechen alle vom Team, wenn Sie alleine Ihre Ziele besser erreichen?” ist sicherlich nicht umsonst etwas provokativ formuliert. Dadurch wird eine Diskussion angeregt.

    Vielen lieben Dank für deine Gedanken dazu,
    Beatrix

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