Selbstbild

5 Erkenntnisse aus dem Buch Selbstbild 

Weißt du was ein Selbstbild ist und wie es über unsere Erfolge und Niederlagen entscheidet?

Alle Menschen denken, handeln und machen unterschiedliche Erfahrungen. Wir werden geprägt von unserer Kultur, unserem Elternhaus, unserem Bildungssystem.

Doch warum zum Teufel sind manche klüger oder moralisch reifer als andere?

Das haben sich sicherlich schon viele gefragt 😂

Carol Dweck fand die Antwort.

Hier sind meine 5 Erkenntnisse aus dem Buch Selbstbild von Carol Dweck

– Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt – 

 

Die meisten Experten sind sich einig, dass sowohl Natur und Erziehung, als auch Gene und Umwelteinflüsse vom Moment der Zeugung eine Rolle spielen und wir viel lernfähiger sind und unser Gehirn sich weiter entwickelt, als bisher angenommen.

So weit so gut.

Intelligenzforscher Robert Sternberg formuliert das so:

Der wichtigste Grund, warum Menschen besondere Fähigkeiten entwickelten, sei kein angeborenes Talent, sondern eine zielgerichtete Tätigkeit oder einen Beruf.

„Wenn jemand am Anfang der Klügste ist, bedeutet das noch lange nicht, das er es bis zum Schluss bleibt.“

Es gibt zwei Selbstbilder*

Carol Dweck führte Forschungen durch und untersuchte Biographien von Sportlern und Managern hinsichtlich unserer inneren Einstellung, ob unsere Fähigkeiten in Stein gemeißelt, also unveränderbar seien, oder ob wir es in der Hand haben, der Mensch zu sein, der wir sein wollen.

Gehen wir davon aus,  eine fest vorgegebene Intelligenz zu haben, z.B. einen hohen IQ, dann wollen oder sollen wir auch beweisen, dass wir besonders intelligent sind:  im Klassenzimmer, an der Uni, bei der Arbeit, in zwischenmenschlichen Beziehungen. 

Immerhin belohnt unsere Gesellschaft ja auch Intelligenz, Persönlichkeit und Charakter.

Wir können jedoch auch ein dynamisches Selbstbild haben bzw. entwickeln und überzeugt sein, dass wir unsere persönlichen Eigenschaften durch eigene Bemühungen verändern und weiter entwickeln können.

Das Wissen um die Weiterentwicklung unserer Fähigkeiten beflügelt unsere Lernbegeisterung. Dann müssen wir uns nicht beweisen, wie großartig wir sind, denn wir können ja besser werden.

„Die Leidenschaft Grenzen zu überwinden, wenn nicht alles nach Plan läuft, ist das Zeichen eines dynamischen Selbstbildes. Diese Grundeinstellung ermöglicht es Menschen, sich gerade dann weiter zu entwickeln, wenn sie vor großen Herausforderungen stehen.“

 Was ist Erfolg?

Auf der einen Seite besteht Erfolg darin, seine Fähigkeiten, seine Talente unter Beweis zu stellen. Auf der anderen Seite bedeutet Erfolg, über sich hinauszuwachsen, Neues zu lernen, in anderen Worten sich zu enwickeln.

Der Soziologe B. Barber teilt die Menschen nicht in Gewinner oder Verlierer ein, sondern in Lerner und Nicht-Lerner.

Doch wir werden ja nicht als Nicht-Lerner geboren.

Schon beim feuerroten Spielmobil konnte man das Lied hören:

Blöd geboren ist keiner

Blöd wird man gemacht

Und wer sagt, blöd bleibt blöd,

der hat nicht nachgedacht

Das Bedürfnis zu lernen wurde uns in die Wiege gelegt. Als Kleinkinder lernen wir laufen, indem wir hinfallen und wieder aufstehen und zwar immer wieder. Erst wenn Kinder anfangen sich selbst zu beurteilen, fängt bei einigen das Drama an. 

Manche entwickeln Angst davor, dumm dazustehen. Doch die Anderen wollen aus ihren Fehlern lernen und sich verbessern.

Frage: Wann fühlst du dich intelligent?

A Wenn du keine Fehler machst?  Wenn dir etwas leicht fällt und du es schnell und perfekt erledigen kannst?

B Oder wenn du etwas hinbekommst, was du vorher nicht konntest? Wenn du etwas verstehst, was du vorher noch nicht wusstest?

Im ersteren Fall zeigt sich ein statisches Selbstbild und das zweite repräsentiert ein dynamisches Selbstbild.

Menschen mit einem statischen Selbstbild gehen davon aus, dass sich ihre Fähigkeiten von alleine zeigen, ohne vorherigen Lernprozess.

Doch das vernachlässigt unser Potenzial, unsere Fähigkeit uns durch unsere eigenen Bemühungen zu entwickeln.

Entweder habe ich die Fähigkeit, ODER ich muss mich anstrengen.

Das ist ein Glaubenssatz von Menschen mit einem statischen Selbstbild. Denn Anstrengung ist für sie nur etwas für Nichtkönner. Denn echten Genies fällt alles zu, sie müssen nichts dafür tun. 

Und unsere Gesellschaft unterstützt diese Denkweise: Mühelos erreichte Leistungen werden höher bewertet, als solche, die durch sichtbare Anstrengungen zustande gekommen sind.

Über Nacht berühmt geworden, in diesem Sinne, du verstehst schon.

Doch Menschen mit einem dynamischen Selbstbild lassen sich nicht so leicht blenden. Sie wissen, dass auch sogenannte Genies für ihren Erfolg hart gearbeitet haben. Diese Menschen bewundern eher die Anstrengung, die schlussendlich das Talent zum Erfolg geführt hat.

Das Märchen vom Naturtalent

Im Sport glaubt jede*r an Naturtalent. Immerhin sind Körperbau und -größe ja offensichtlich. Doch auch kleine, schmächtige Menschen erzielen durch Übung und Training sichtbare Erfolge und werden Spitzensportler.

Denn Erfolg beginnt im Kopf. Der Basketballstar Michael Jordan, der hart für seine Erfolge kämpfte, meint: „Geistige Fitness und Mut sind wichtiger als körperliche Überlegenheit.“

Für manche Sportler kann sich ihr außergewöhnliches Talent zum Fluch entwickeln und zwar dann, wenn sie in ihrem statischen Selbstbild verharren, nicht weiter trainieren und schlussendlich mit Niederlagen nicht umgehen können.

Um im Sport erfolgreich zu sein, und nicht nur dort, muss man Techniken erlernen und andauernd trainieren.

Wie schon Bruce Lee sagte: “Ich habe keine Angst vor dem, der einmal 10.000 Kicks geübt hat, aber vor dem, der einen Kick 10.000 mal geübt hat.”

Menschen mit einem sogenannten Naturtalent halten sich dann für erfolgreich, wenn sie ihr Bestes geben, Rückschläge motivieren sie noch mehr zu lernen. Sie nehmen die Prozesse, die zum Erfolg führen, selbst in die Hand.

Mythos Willenskraft

Einfach stark zu sein und sich mit bloßem Willen zu etwas zwingen ist keine gute Idee. 

Willenskraft zu haben ist ja schön und gut, doch der Wille braucht Unterstützung.

Wir müssen Strategien entwickeln, die zu uns passen, wenn wir dauerhaften Erfolg haben möchten.

Menschen mit einem dynamischen Selbstbild verwenden Lerntechniken, planen ihre Veränderungsprozesse und motivieren sich selbst.

Selbstbilder* sind erlernbar

Auch wenn wir uns ein statisches Selbstbild im Laufe der Zeit angeeignet haben, so ist es doch möglich, dieses in ein dynamische Selbstbild zu verändern.

Dazu gehören mehr als ein paar Tipps und Tricks.

Dazu gehört eine komplett andere Sicht der Dinge. Wir wechseln von dem Modus Urteilen und Beurteilt Werden in den Modus Lernen und Helfen.

Am Leben und seinen Herausforderungen zu wachsen braucht Zeit, Einsatz und gegenseitige Unterstützung.

Jeden Tag können wir uns fragen: Welche Chancen bieten sich heute mir und den Menschen in meiner Umgebung zu lernen und zu wachsen?

Das Fazit zum Buch Selbstbild*. Wie unser Denken Erfolge und Niederlagen bewirkt 

Carol Dweck beweist in ihrem Buch Selbstbild, dass für die Entwicklung eines Menschen nicht sein Talent, sondern das eigene Selbstbild entscheident ist.

Dieses Buch* bekommt von mir eine absolute Kaufempfehlung, da die vielen darin enthaltenen Beispiele das statische und dynamische Selbstbild hervorragend illustrieren und das Thema einfach jede*n von uns betrifft.

Mir hat es in meiner Selbstreflexion unglaublich gut getan.

 

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Ich grüße dich ganz herzlich und wünsche dir viel Erfolg für dein OKE

Beatrix

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Selbstbild

 

 

2 Kommentare
  1. Martin
    Martin sagte:

    Liebe Beatrix,

    vielen Dank für deine Anregungen zum dynamischen Selbstbild, ich denke auch, dass es der Evolution, der Evolution des Bewusstseins entspricht, weil in der Evolution immer Herausforderungen zu bewältigen sind und dadurch ein Wachstum entsteht. Z.B kein Tier auf der Welt lebt ohne die tägliche Herausforderung für Nahrung, Schutz etc. zu sorgen, also insofern ist dies allgemein Teil unseres Lebens, an Herausforderungen zu wachsen. Das dynamische Selbstbild ist damit ein evolutionärer Vorteil – in der Entwicklung von Bewusstsein ;-))))

    Alles Liebe

    Martin

  2. Beatrix Andree
    Beatrix Andree sagte:

    Lieber Martin,

    herzlichen Dank für deinen weiterführenden Kommentar.
    Sehr interessant, dass du einen evolutionären Vorteil in dem dynamischen Selbstbild siehst. Und damit dann auch in der allgemeinen Entwicklung von Bewusstsein.
    Es freut mich sehr, dass auch du dieses Buch wertschätzt.

    Sommerliche Grüße,

    Beatrix

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